Qualitätsunterschied ätherischer Öle

Da ich mich als Landwirt mit organischen Lebensmitteln, Wurmzucht, Bodenaufbau, Humus, Erntezeitpunkt, Verarbeitung usw. beschäftige, hier eine Zusammenfassung aus all diesen Bereichen. Und wo geht das anhand eines Beispiels recht gut – am Beispiel ätherische Öle!

Warum nehme ich unter anderem dieses Beispiel?

In unserem Garten setzen wir auf alte Sorten Kräuter, mit frischem, meist selbstgemachtem Humus, aktivem Bodenleben und absolut keinen Agrarchemikalien. Der Beginn eines ECHTEN ätherischen Öles beginnt beim Landwirt. Ja, es gibt auch ätherische Öle, die nicht mal den Ursprung einer Pflanze besitzen, aber von dieser Kloake spreche ich erst gar nicht. Das ist reines Gift, für Mensch und Tier (und beim Entsorgen für die Umwelt).

Ich gehe nun davon aus, dass der Ursprung eines ätherischen Öles einer bestimmten Pflanze in der Natur ist. Das bedeutet, sie gedeiht schon seit Jahrzehnten (oder gar Jahrhunderten) an diesem Standort, an der Sonne, den Jahreszeiten und ist natürlichen Wettergegebenheiten ausgesetzt. Somit bekommt die Pflanze Sonnenlicht, Wasser (gegebenenfalls mit Meeressalz versetzt), entsprechende Temperaturen an der Luft und im Boden. Die Bodenlebewesen arbeiten mit der Pflanze Hand in Hand, die Wurzeln suchen sich selbst den Weg (zum Beispiel in tiefere Zonen zum Wasser), oder entwickeln Stoffe zur Abwehr gegen mögliche Feinde. In der natürlichen Umgebung können Pflanzen Stoffe entwickeln, die Nützlinge anlocken. Diese Nützlinge erkennen die Pflanze auch! Entspricht die Achse Pflanze-Wetter-Tierleben-Boden der natürlichen Umgebung der Pflanze, so entwickelt diese Pflanze in sich entsprechende ätherische Öle.

Nun kommen wir zum Erntezeitpunkt. Oft wird das Wissen von Generation zu Generation weitergegeben und der Erntezeitpunkt ist natürlich bekannt.

Warum ist dieser wichtig?

Ein für mich sehr interessantes Beispiel: Beim Lavendel sind die ätherischen Öle in den Wurzeln und werden nur zu ganz bestimmten kurzen Zeitfenstern in die Blütenspitzen transportiert. Der Landwirt erntet genau in diesem Zeitfenster den oberirdischen Teil der Pflanze – bis auf ca. 7 cm vom Erdreich entfernt. Würde der Landwirt noch tiefer schneiden, würde die Pflanze zwar überleben, eine weitere Ernte, um ätherische Öle in dieser Qualität zu erzeugen, wäre danach nicht mehr möglich! Das Verarbeiten dieser Ernte MUSS nun schnellstmöglich erfolgen.

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